Networking 20. Januar 2026 3 Min. Lesezeit

Leitfaden für Weinverkostungen: Networking mit einem Glas

Habe ich mir früher überlegt, dass man eine Weinverkostung mit Networking kombinieren kann? Nein.

Leitfaden für Weinverkostungen: Networking mit einem Glas
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Community Network Redaktion
Redaktionsteam

Leitfaden für Weinverkostungen: Networking mit einem Glas

Habe ich mir früher überlegt, dass man eine Weinverkostung mit Networking kombinieren kann? Nein. Bis Andrei mich zu der ersten solchen Veranstaltung eingeladen hat. Er suchte immer nach Wegen, seinen Bekanntenkreis zu erweitern und versicherte, dass ein paar Gläser manchmal nicht schlechter funktionieren als ein Business-Forum.

Warum Wein und Networking so gut zusammenpassen

1. Wein baut Barrieren ab

Bei normalen Veranstaltungen spüre ich oft Anspannung. Bei einer Verkostung hingegen, wenn man schon ein Glas in der Hand hält, kommt das Gespräch leichter in Gang. Im Moskauer Restaurant „Weinkeller“ lief es genau so: Wir haben zuerst über Wein gesprochen und sind dann auf Reisen gekommen.

2. Ein gemeinsames Gesprächsthema

Manchmal weiß man einfach nicht, womit man anfangen soll. Wein bietet einen fertigen Anlass. Bei einer Veranstaltung habe ich mich mit Ivan unterhalten, der sich bestens mit Weinen auskannte. Wir begannen mit seinem Lieblings-Chardonnay und endeten mit dem Austausch von Kontakten und Plänen für ein weiteres Treffen.

3. Die Atmosphäre fördert Offenheit

Viele Verkostungen finden in kleinen Bars mit gedämpftem Licht und leiser Musik statt. Ganz anders als in lauten Konferenzsälen. In einer solchen Umgebung habe ich mich mit Mikhail aus der IT-Branche angefreundet. Beide kamen einfach zum Entspannen, und am Ende haben wir den ganzen Abend geredet.

4. Das Format eignet sich für Anfänger

Bei meiner ersten Verkostung fühlte ich mich unsicher unter Leuten, die sich offensichtlich mit Weinen auskannten. Aber nach ein paar Gläsern und einer kurzen Erklärung des Sommeliers war alles in Ordnung. Solche Veranstaltungen beinhalten oft Mini-Vorträge, und Anfänger steigen schnell ein.

Wie man sich verhält

Man muss kein Experte sein. Es reicht zu sagen, dass der Wein an eine Reise in die Provence erinnert oder einfach die Meinung des Gegenübers zu fragen. Vor ein paar Jahren habe ich mich so mit Natasha angefreundet, indem ich fragte, wie ihr der Merlot schmeckt. Das Gespräch kam in Gang, wir tauschten Visitenkarten aus.

Ziehen Sie sich bequem, aber nicht nachlässig an. Smart Casual passt fast immer. Visitenkarten sollte man dabei haben. Und vergessen Sie nicht, Wein mit Wasser abzuwechseln, sonst wird es gegen Ende des Abends schwer, das Gespräch aufrechtzuerhalten.

Wo man Verkostungen findet

In Moskau und St. Petersburg gibt es viele. Ich schaue am häufigsten auf TimePad. Man kann auch die Social-Media-Seiten von Restaurants verfolgen: „Wine&Crab“ und „Sixty“ veranstalten regelmäßig solche Abende. Auch in den Regionen gibt es Optionen. Auf der Krim zum Beispiel veranstalten Weinclubs manchmal kostenlose Verkostungen.

Vorbereitung auf die Verkostung: Ein paar praktische Tipps

Vor dem Ausgehen schaue ich mir manchmal ein paar kurze Videos auf YouTube an, um mein Gedächtnis aufzufrischen. Der Unterschied zwischen Cabernet und Merlot kommt schnell zurück. Es hilft auch, sich vorher zu überlegen, wie man sich kurz vorstellt. Normalerweise sage ich einfach: „Hallo, ich bin Maxim, Marketingexperte, ich arbeite gerade an einem neuen Projekt“.

Nach der Verkostung: Wie man Kontakte pflegt

Am nächsten Tag schreibe ich normalerweise denen, mit denen es interessant war. Ich schlage vor, sich auf einen Kaffee zu treffen. Kontakte, die über ein Glas Wein geknüpft wurden, entwickeln sich manchmal zu langfristigen Bekanntschaften oder sogar gemeinsamen Projekten. Wichtig ist, nicht zu zögern.

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