Leitfaden für Weinproben: Networking mit dem Glas
Hätte ich früher gedacht, dass man eine Weinprobe mit Networking verbinden kann? Nein. Bis Andrey mich zu einem solchen ersten Treffen einlud.
Leitfaden für Weinproben: Networking mit dem Glas
Hätte ich früher gedacht, dass man eine Weinprobe mit Networking verbinden kann? Nein. Bis Andrey mich zu einem solchen ersten Treffen einlud. Er suchte immer nach Wegen, seinen Bekanntenkreis zu erweitern, und versicherte, dass ein paar Gläser manchmal genauso gut wirken wie ein Business-Forum.
Warum Wein und Networking so gut zusammenpassen
1. Wein baut Barrieren ab
Bei normalen Veranstaltungen fühle ich mich oft angespannt. Bei einer Weinprobe hingegen, wenn man bereits ein Glas in der Hand hat, kommt das Gespräch leichter zustande. Im Moskauer Restaurant „Vinniy Podval“ war es genauso: Anna und ich sprachen zuerst über Wein und kamen dann auf Reisen zu sprechen.
2. Gemeinsames Gesprächsthema
Manchmal weiß man einfach nicht, wie man anfangen soll. Wein bietet einen willkommenen Anlass. Bei einem Treffen kam ich mit Iwan ins Gespräch, der sich hervorragend mit Weinen auskannte. Wir begannen mit seinem Lieblings-Chardonnay und endeten mit dem Austausch von Kontakten und Plänen für ein weiteres Treffen.
3. Die Atmosphäre lädt zur Offenheit ein
Viele Weinproben finden in kleinen Bars mit gedämpftem Licht und leiser Musik statt. Ganz anders als der Lärm von Konferenzsälen. In einer solchen Umgebung lernte ich Michail aus der IT-Branche kennen. Beide kamen wir einfach zum Entspannen, und am Ende redeten wir den ganzen Abend.
4. Das Format ist auch für Anfänger geeignet
Bei meiner ersten Weinprobe fühlte ich mich unsicher unter denen, die sich offensichtlich mit Wein auskannten. Aber nach ein paar Gläsern und einer kurzen Erklärung des Sommeliers war alles klar. Solche Veranstaltungen beinhalten oft Mini-Vorträge, und Anfänger finden schnell Anschluss.
Wie man sich verhalten sollte
Man muss kein Experte sein. Es reicht zu sagen, dass der Wein an eine Reise in die Provence erinnert, oder einfach die Meinung des Gesprächspartners zu erfragen. Vor ein paar Jahren lernte ich so Natascha kennen, indem ich sie nach ihrer Meinung zum Merlot fragte. Das Gespräch kam in Gang, und wir tauschten Visitenkarten aus.
Kleiden Sie sich bequem, aber nicht nachlässig. Smart Casual ist fast immer passend. Es ist besser, Visitenkarten dabeizuhaben. Und vergessen Sie nicht, Wein mit Wasser abzuwechseln, sonst wird es am Ende des Abends schwierig, ein Gespräch aufrechtzuerhalten.
Wo man Weinproben findet
In Moskau und St. Petersburg gibt es viele. Ich schaue meistens auf TimePad. Man kann auch den Social-Media-Seiten von Restaurants folgen: „Wine&Crab“ und „Sixty“ veranstalten regelmäßig solche Abende. Auch in den Regionen gibt es Optionen. Auf der Krim zum Beispiel veranstalten Weinklubs manchmal kostenlose Weinproben.
Vorbereitung auf die Weinprobe: ein paar praktische Tipps
Bevor ich losgehe, schaue ich mir manchmal ein paar kurze Videos auf YouTube an, um mein Wissen aufzufrischen. Der Unterschied zwischen Cabernet und Merlot fällt einem schnell wieder ein. Es hilft auch, sich vorher zu überlegen, wie man sich kurz vorstellen kann. Normalerweise sage ich einfach: „Hallo, ich bin Maxim, Marketingfachmann, arbeite gerade an einem neuen Projekt.“
Nach der Weinprobe: Wie man Kontakte pflegt
Am nächsten Tag schreibe ich normalerweise denen, mit denen es interessant war. Ich schlage vor, sich auf einen Kaffee zu treffen. Kontakte, die bei einem Glas Wein geknüpft wurden, entwickeln sich manchmal zu langfristigen Bekanntschaften oder sogar gemeinsamen Projekten. Wichtig ist, nicht zu zögern.
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